Panasonic Industry hat am 6. Oktober die GM5-Serie vorgestellt, eine programmierbare Motion-Steuerung, die bis zu 128 Achsen in einer Einheit ansteuert. Sie arbeitet mit zwei EtherCAT-Netzwerken gleichzeitig, jedes mit eigener Zykluszeit: zum Beispiel ein schnelles Netzwerk mit 0,5 ms und ein zweites mit 2 ms.
Das zeigt, wohin der Maschinenbau geht: mehr Servoachsen in einer Maschine, schneller geregelt und genauer synchronisiert. Wo eine Maschine früher wenige Achsen hatte, steuern Hersteller heute Dutzende Achsen aus einer Steuerung.
Jede Achse ist auch eine Leitung in Bewegung
Hinter jeder zusätzlichen Achse stecken eine Motorleitung, eine Geberleitung und oft noch Druckluft, Vakuum oder eine Sensorleitung. Diese Leitungen bewegen sich mit, manchmal millionenfach im Jahr. Bei kurzen Zykluszeiten und vielen Beschleunigungen wird die Leitungsführung so schnell zur Schwachstelle der Maschine.
Schon ein Aderbruch in einer Geberleitung führt zu einer Störung. Das Schwierige: Die Steuerung sieht das Problem nicht kommen. Die Achse arbeitet perfekt, bis die Leitung aufgibt. Dann steht eine Maschine still, die elektronisch bis ins Detail stimmt.
Wo es bei Maschinen mit vielen Achsen schiefgeht
- Zu viele Leitungen in einer Kette: Je voller die Energiekette, desto mehr scheuern die Leitungen aneinander und an der Wand. Ein zu hoher Füllgrad verkürzt die Lebensdauer von Leitung und Kette.
- Leitungen, die nicht für Bewegung gemacht sind: Eine normale Installationsleitung ist nicht dafür gebaut, sich millionenfach zu biegen. Adern brechen, der Schirm reißt und die Signale werden unzuverlässig.
- Zu kleiner Biegeradius: Ein Radius, der zur dünnsten Leitung passt, ist für die dickste zu eng. Gerade Servo- und Geberleitungen sind dafür empfindlich.
- Keine Aufteilung: Ohne Trennstege und Höhenunterteilungen kriechen Leitungen übereinander und verdrehen sich in der Kette.
- Signal und Leistung durcheinander: Ohne gute Trennung und Schirmung kann eine Motorleitung eine Geber- oder Busleitung stören.
Was Wisman Techniek tut
Wisman Techniek prüft gemeinsam mit Maschinenbauern für jede Achse die passende Energiekette, die passenden Leitungen und eine gute Aufteilung. So bleibt auch eine Maschine mit vielen Achsen mechanisch leistungsfähig.
- Die richtige Kette pro Achse: Mit den Energieketten von Tsubaki Kabelschlepp wählen wir die Serie, die zu Hub, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Bauraum passt. Von kompakten Kunststoffketten bis zu geschlossenen Ausführungen gegen Späne und Schmutz.
- Leitungen für ständige Bewegung: Flexible Leitungen von TRAXLINE sind für den Einsatz in Energieketten entwickelt, auch als geschirmte Servo-, Geber- und Busleitung.
- Eine durchdachte Aufteilung: In ChainLogic teilen wir Leitungen und Schläuche mit Trennstegen und Höhenunterteilungen ein, und Sie sehen sofort den Füllgrad pro Fach.
- Vor der Bestellung nachgerechnet: Ein Spezialist prüft Radius, Länge und Füllung, bevor Sie ein Angebot erhalten.
- Montiert geliefert: In unserer Werkstatt in Ruurlo legen wir die Leitungen ein und montieren die Endbefestigungen, damit die Kette einbaufertig ist.
Bauen Sie eine Maschine mit vielen Servoachsen oder haben Sie Störungen in der Leitungsführung? Rechnen Sie Ihre Kette im Energieketten-Konfigurator durch oder nehmen Sie Kontakt auf, dann schauen wir uns jede Achse gemeinsam mit Ihnen an.











